Dreamlife vs. Reality – 4 Jahre später

Shownotes

🌊 Dreamlife vs. Reality – 4 Jahre später

Wie stellst du dir dein Traumleben vor? Wie sieht dein Alltag aus? Wie fühlt es sich an?

Und wie ist dein Leben tatsächlich in Realität?

In dieser Solo-Folge nehme ich dich mit in meinen ganz persönlichen Dreamlife vs. Reality Check nach rund 4 Jahren Leben auf Kreta.

✨ In dieser Folge geht es um:

  • die Idee von zwei Leben zwischen Wien und Kreta
  • warum „ein bisschen ehrenamtlich helfen“ schnell mehr werden kann
  • das berühmte „Siga siga“ – und warum es nicht immer so entspannt ist
  • die Vorstellung, jeden Tag im Meer zu sein (Spoiler: NOT 😄)
  • Freiheit durch Herumcruisen – und warum ein Auto doch nicht automatisch alles verändert

💭 Außerdem teile ich:

  • meine Gedanken zu Erwartungen vs. Realität
  • warum sich ein Traum nicht unbedingt 1:1 erfüllen muss
  • und warum es oft genau darum geht, einfach mal loszugehen

🎧 Wenn du gerade selbst über Veränderung nachdenkst, ans Meer willst oder dein Leben neu ausrichten möchtest, ist diese Folge vielleicht genau das Richtige für dich.

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🎵 Intro- und Outro-Musik: „Traditional Greek Music“ von ckotty3 via Pixabay. Danke für die Bereitstellung der lizenzfreien Musik.

Transkript anzeigen

Dreamlife vs. Reality - 4 Jahre später

Manchmal schaue ich aufs Meer und denke mir:

Wow. Das ist einfach so wunderschön - genau so hab ich mir das vorgestellt, oder sogar noch besser, als ich es mir vorgestellt habe.

Und dann gibt's die Momente, da sitze ich da - zwischen Katzenfutter-Bestellungen, diversen Rechnungs-Formularen auf Griechisch, innerlich gestresst und einfach out of Power.

und denke mir:

Hm. DAS hab ich mir dann doch nicht so vorgestellt.

Und dann hab ich mal so reflektiert, wie ich mir mein Leben hier auf Kreta eigentlich vorgestellt hatte und wie es aktuell ist.

SPOILER: So einiges ist anders gekommen :D

Ich hab für mich 5 für diese Folge definiert, die sich bei mir in Realität anders entwickelt haben, als ich sie mir als mein Dreamlife vorgestellt habe.

Also, hier kommen meine Erkenntnis nach mittlerweile rund 4 Jahren Leben und Arbeiten auf Kreta :D

Dreamlife vs Reality Klappe die Erste:

Mein Dreamlife: Halb Wien, halb Kreta.

Anfangs hab ich mir das so gedacht, dass ich eine kleine Base in Wien behalte und mir eine kleine Base in Griechenland aufbaue.

Also, ca ein halbes Jahr aufs Jahr aufgeteilt in Wien verbringen und die restlichen Monate halt auf Kreta.

Das war zumindest in meiner nenne wir es Testphase, wo ich also auf Kreta testgelebt habe, mein Plan.

Die Idee mit den 2 kleinen Bases hatte, wenn ich jetzt drüber so nachdenke, bestimmt auch mit meinem Sicherheitsdenken zu tun - und ja, war durchaus auch strategisch gedacht.

Weil wenn ich unter 6 Monaten im Ausland arbeiten würde, dann hätte ich ja normal angestellt bleiben können und hätte auch weiterhin meine Versicherung und meine Steuern in Österreich ganz normal weiterlaufen lassen können.

Genau, dieser Gedanke, es so anzugehen, hat mich emotional irgendwie beruhigt.

Es war ein Gefühl von ja, einen Rückhalt zu haben, eine Absicherung sozusagen, wenn's doch nicht so läuft wie ich mir das vorgestellt habe bzw. auch ein bisschen die Angst vor der Bürokratie, die mich erwarten würde, sollte ich mich nach Griechenland ummelden.

Und ja: Ich hatte eben zu Beginn diese magische 183-Tage-Grenze sehr präsent im Kopf.

Und dachte mir einfach, das ist ein guter Plan, das so zu machen.

Und ist mein Plan aufgegangen? Jein. Im ersten Jahr.

Meine Reality?

Nach dem ersten Jahr war klar:

Ich wollte gar nicht mehr zurück pendeln.

Jedes Mal, wenn ich einen Flug nach Wien gebucht habe, hatte ich dieses Gefühl von:

Hm. Muss ich wirklich?

Nicht, weil Wien schlecht ist, auf keinen Fall! Ich mag Wien total gern immer noch!

Aber Kreta hat sich eigentlich ganz schnell nicht mehr als Testaufenthalt angefühlt, sondern als ich lebe meinen Traum. Ich will hier gar nicht mehr weg. Auch nicht, wenn es nur monateweise ist.

Klar fliege ich gern auf Besuch hin, aber diese magische 183-Tage-Grenze, die so präsent in meinem Kopf war, die ist schnell verflogen.

Also habe ich die Wohnung in Wien aufgelassen.

Hab mein Gewerbe in Wien abgemeldet.

Und alles offiziell in Griechenland registriert.

Meine Selbständigkeit. Die Versicherung. Steuern.

Das wars dann also mit dem Testmodus Kreta.

Jetzt im Nachhinein würde ich das so sehen, dass meine Traumvorstellung vielleicht auch eher ein nenne wir's ich halte mir eine Option offen war.

Und in der Reality hab ich mich dann einfach 100% zu meinem Leben auf Kreta committed, und nicht mehr nur 50 %.

Genau.

Dreamlife vs Reality Klappe die Zweite:

Dreamlife: Ich helfe ein bisschen ehrenamtlich im Straßentierschutz mit, so halt nach der Arbeit, am Wochenende, wenn ich Zeit und Lust drauf habe.

Also ich dachte mir, ich arbeite remote, deshalb hab ich ja auch alle Freiheiten zum Reisen und deshalb wollte ich mich halt nicht direkt dazu committen, Tiere zu adoptieren oder halt alleine für eine gewisse Anzahl an Straßentieren zu sorgen, sondern halt das mit einer NGO gemeinsam zu machen auf ehrenamtlicher Basis

Quasi halt Engagement aber nicht alleine verantwortlich sein.

So, wie ich das früher in Plakias bei APAL monateweise gemacht habe, wie ich schon des Öfteren längere Aufenthalte auf Kreta hatte.

Tja, die Reality?

In Reality ist es nicht beim ein bisschen Unterstützen geblieben.

Ich bin in mein Zimmerchen in Kalamaki gezogen.

Und da haben halt einfach schon sehr viele Straßenkatzen rundherum gewohnt.

Einige davon in wirklich schlechtem Zustand.

Da hatte ich dann direkt gar nicht mehr das Verlangen, mich bei einer NGO zu melden, um dort mitzuhelfen, weil ja quasi die Straßentierarbeit vor meiner Türe schon auf mich gewartet hat.

Und so wurde aus dem bisschen ehrenamtlich mithelfen ein ziemlich intensiver Einsatz vor allem im ersten Jahr, weil es da halt einfach so immens viele nicht kastrierte und sterilisierte Katzen rundum mein Haus gegeben hat. Und für die hat sich keiner so richtig verantwortlich gefühlt man hat sie halt hie und da ein bisschen gefüttert, aber das wars halt. Und wenn die Person dann wieder weg war, die gefüttert, dann gabs halt wieder kein Futter für eine gewisse Zeit, bis wieder wer eingezogen ist, der dann wieder gefüttert hat.

Und im Speziellen waren es 2 Katzen, die meine Vermieterin gefüttert hat, aber sich eigentlich ein richtiges Zuhause für sie gewünscht hätte.

Und nach mehreren Monaten hab ich sie dann schon so gern gehabt, dass ich dann einfach gesagt hab, gut, ich adoptier sie. 2 Katzen, das kann ich handeln. 

Und damals hab ich aber noch das Ende meines Testjahres gehabt und war also noch längere Zeit in Österreich. Für diese Zeit habe ich mich darum umgeschaut, dass die Katzen verpflegt werden, habe aber darauf bestanden, dass ich eine Katzentür einbauen darf, damit sie auch in der Zeit wo ich weg bin, mein Zimmer nutzen können.

Und ja, was soll ich sagen, das ist auf Kreta, wo es eine Unmenge an Straßenkatzen gibt, vielleicht nicht die Top-Idee, wenn es bei 2 eigenen Katzen bleiben soll. Als ich weg war, sind dann einfach weitere Katzen eingezogen der Puschl zB den hatte ich zuvor in der Gegend noch nicht mal gesehen. Und wie mich dann meine Vermieterin, die die Katzen gefüttert hat, gefragt hat, wer dieser schwarze Kater in meinem Zimmer ist, hab ich nur gesagt, ich hab keinen schwarzen Kater. Und sie meinte, doch, da wohnt jetzt einer :D

Und davor kam noch der Grey, der vorher in der Nachbarschaft gewohnt hat.

Und dann ist auch noch der Gini eingezogen, den ich das erste Mal am Parkplatz hinten getroffen habe. Der dann mit der Zeit auch ausgespäht, wo ich wohne und ist auch eingezogen.

Die Katzenklappe zu schließen, war für mich einfach keine Option. Da hat mein Herz einfach nein gesagt. Ich dachte mir, wenn ich sowieso draußen füttere, können sie ja eigentlich auch bei mir schlafen. War mir dann auch schon mehr oder weniger egal. Also bis 5 Katzen sowas hatte ich richtige Bedenken, dass es ja nicht mehr werden. Und dann irgendwann war es ein ja, ok, wenn ich hier wegziehe, bin ich sowieso schon in Troubles.

Denn da gibt's ja auch noch die ganzen Straßenkatzen, die nicht in der Nähe von meiner Wohnung wohnen, die auch nicht mehr einfach so, ohne mich um eine Verpflegung für sie umzuschauen, zurücklassen wollen würde.

Deshalb habe ich einfach beschlossen, meine Straßentierschutzarbeit doch (VORERST) alleine Im Namen von Akupara unserem kleinen Tier-Arten und Naturschutz-Verein, auszuleben. Meine Freundin Bettina und ich haben Akupara schon 2015 aus einem Herzensanliegen heraus 2017 gegründet eben uns gemeinsam für Tier- Arten und Naturschutz einzusetzen.

Und mittlerweile hat unser Projekt auf Kreta einen ganz schönen Umfang bekommen:

Wir versorgen rund 60 Katzen täglich mit Futter.

20 davon wohnen direkt ums Haus und besuchen mich auch regelmäßig, lieben aber ihre Freiheit und gehen nach dem Essen auch direkt wieder.

Und dann sind da mittlerweile 10 Katzen, die einfach sehr heimisch geworden sind und diese habe ich offiziell adoptiert.

Und wir bringen so viele Katzen wie es unsere finanziellen und humanen Ressourcen zulassen, zum Sterilisieren und Kastrieren und lassen sie auch medizinisch behandeln

Also das mit ab und zu ehrenamtlich hat sich leicht verselbständigt.

Und nein sagen konnte ich noch nie gut.

Die Katzenklappe in meiner Zimmertür hilft da auch nicht unbedingt bei der Grenzsetzung. 

Mein Dreamlife war:

Ich unterstütze ein Projekt ein bisschen so nebenbei ehrenamtlich.

Meine Reality ist:

Ein Großteil des Projekts wohnt jetzt quasi bei mir.

Dreamlife vs Reality Klappe die Dritte:

Dreamlife: Siga siga. Alles ist entspannt. Das Leben am Meer fühlt sich ein bisschen wie Dauerurlaub an, auch wenn man arbeitet - und alles auf Kreta läuft generell entspannt ab Siga siga halt.

*Räusper räusper*

Jaaa

Mit dem Siga siga ist es nicht immer ganz so entspannt.

An der Kasse wird sich zB manchmal manchmal ziemlich dreist vorgedrängelt.

Auf der Straße wird gehupt, sobald die Ampel nur ansatzweise grün zuckt oder sobald man 1 km/h zu langsam fährt.

Busse mit noch einsteigenden Gästen werden angehupt, sie mögen sich bitte beeilen.

Das sind jetzt nur ein paar Kleinigkeiten, die mir einfallen.

Generell leben definitiv nicht alle Griechen im siga-Modus. Es gibt generell ziemlich viel Trubel an allen Ecken und Enden.

Und ich auch nicht :D

Mein Gefühl von Dauerurlaub ist zwar mit dem Panorama-Meerblick doch stetig irgendwie vorhanden, allerdings ist es halt dann auch dennoch normaler Alltag.

Normaler Arbeitsalltag. Ich arbeite ziemlich viel.

Ich setze mich viel ehrenamtlich für den Straßentierschutz ein.

Das muss ich ja auch irgendwie finanzieren, und die Spenden über Akupara decken nur einen kleinen Teil, weil Akupara halt immer ein Herzensprojekt war, aber wir das halt nicht so ausgebaut haben, dass wir auf hohe Spendeneinnahmen Wert gelegt hätten.

Und war es halt einfach wichtig, uns gemeinsam für das einzusetzen, was uns wichtig ist.

Genau Also das, was mich wirklich entschleunigt, ist einfach das Meer. Nicht das Leben in Griechenland, nicht das angebliche Dauerurlaubsfeeling, sondern halt der Blick aufs Meer.

Ich möchte hier aber hinzufügen, dass man sich sein Leben halt auch sehr viel urlaubslike oder siga siga aufbaut oder auch nicht. Ich habe Menschen kennengelernt, die leben hier von 500 bis 700 Euro im Monat. Weil sie es so wählen. Sie arbeiten wenig, bzw leben überhaupt eine andere Form von Leben, wo eben tatschlich gar keiner so ich sag mal - üblichen Arbeit nachgegangen wird, und ja, das gibt's durchaus auch.

Vielleicht fühlt sich diese Form zu leben ja tatschlich ein bisschen mehr wie Dauerurlaub an oder auch nicht ich weiß es nicht. Aber vielleicht habe ich ja im Laufe der nächsten Zeit, so jemanden zu interviewen.

Dreamlife vs Reality Klappe die Vierte:

Dreamlife: Wenn ich am Meer wohne, geh ich jeden Tag schwimmen!

Ich hatte Bilder im Kopf:

Morgenroutine: Kurz ins Meer springen zum Aufwachen.

Mittagspause: Kurz ins Meer zum Abkühlen.

Abends: Laaaange ins Meer zum Relaxen.

Reality?

Ich gehe regelmäßig schwimmen.

Aber nicht morgens, mittags und abends.

Und auch nicht täglich. Und nicht mindestens 1x pro Woche.

Ich bin ehrlich gesagt, schon etwas verwöhnt.

Ich habe Neoprenanzüge. Wenn's nur ein bisschen frisch ist, trage ich einen Neoprenanzug.

Aber das ist halt auch wieder Arbeit den anzuziehen, da bleibe ich dann manchmal einfach Zuhause, wenn's mir ohne ein bisschen frisch ist.

Dann gibt's da noch meine Schnorchelausrüstung.

Als - ich liebe es zu schnorcheln.

Aber auch nur wenn's warm ist.

Und ja im Hochsommer in der Mittagspause kurz reinspringen ist großartig.

Auch wenn man beim Hügel raufgehen sofort wieder schwitzt.

Dann gibt's da noch ein Anfänger-Surfbrett.

So einige verschiedene Luftmatratzen.

Sonstiges Wasser-Equipment.

Und die meisten Sachen davon sind erstaunlich gut erhalten.

Weil sie eben erstaunlich selten benutzt werden.

Ich liebe es zu schwimmen, zu schnorcheln

und am Abend auf meiner Lieblings-Matratze herumzutreiben.

Aber halt wirklich nur wenn's warm ist. Ich bin da sehr empfindlich, hab ich gemerkt.

Und ja, ich liebe es tatsächlich auch einfach, nur aufs Meer zu schauen.

Und diesen Luxus hab ich täglich von meinem Fenster, von meinem Balkon, direkt wenn ich die Augen in der Früh aufmache und direkt bevor ich sie am Abend zumache.

Und ich bin dafür zutiefst dankbar! Ich liebe es einfach.

Und was ich auch wirklich schätze?

Leeren Strände im Winter.

Allein in einer Bucht sitzen.

Nur ich und das Meer. Hie und da ein Spaziergänger mit den Hundis, dann wieder nichts. Nur ich und das Meer und meine Gedanken und Brainfucks, aus denen solche Folgen wie diese hier entstehen :D

Also aus meinem Dreamlife Ich gehe jeden Tag baden.

schaue ich in meiner Reality mehr aufs Meer. :D

Dreamlife vs Reality Klappe die Fünfte:

Mein Dreamlife: Ich cruise ständig über die Insel. Mit meinem eigenen Auto. Freiheitsgefühl pur.

Weil wenn ich remote arbeite, heißt das ja: einfach den

Laptop einpacken, losfahren und von überall aus arbeiten.

Meine Reality?

Die ersten 4 Jahre war ich mehr oder weniger mit dem Bus unterwegs.

Und mit meinem Fahrrad.

Ich hatte einfach lange zu viel Schiss, mir tatschlich ein Auto zu kaufen. Ich hab ja meinen Führerschein mit 19 gemacht und seitdem nie selbst ein Auto gehabt und ganz wenig Fahrpraxis. Da hat sich bei mir einfach die Fahrangst eingeschlichen und die war und ist ziemlich hartnäckig.

Erst vor kurzem habe ich mich dann tatschlich dazu überwunden, mir ein älteres Auto zu kaufen, mit dem ich mich gut einlernen kann. Also bis vor kurzem hatte ich diese Freiheit, mit dem Auto umherzucruisen, also in Realität nur, wenn ich am Beifahrersitz gesessen bin. :D Bzw. halt einen Ausflug mit dem Bus gemacht habe aber ich muss sagen, Busfahren mag ich sogar sehr gern. Kopfhörer rauf, die Gegend bestaunen, einfach nur genießen.

Aber ein Auto zu haben, ist halt doch nochmal was anderes :D

Aber mit dem ständig Herumcruisen, weil ich ja eh von überall aus arbeiten kann, ist es dann doch dennoch so ganz Realität geworden. Denn Ich arbeite mit:

* zweitem Bildschirm, oft noch einem 2. Laptop

* Maus

* Mikrofonen

* mehreren Handys

* diversen Kabeln

Und ich möchte ehrlich gesagt nicht mehr ohne das alles arbeiten und das alles immer ein- und auspacken, das ist mir dann doch einfach oft zu viel Arbeit.

Und dazu kommen halt die rund 60 Katzen täglich, die versorgt werden möchten.

Also das mit ich bin mal kurz ein paar Wochen unterwegs ist bei mir eher nicht angesagt.

Zwei Nächte vielleicht. Oder ja, drei.

Weil es doch auch anstrengend ist, immer auf Tour zu sein.

Und weil ich einfach viel Verantwortung übernommen habe, und sich ständig unterwegs zu sein für mich zu dem Zeitpunkt nicht richtig anfühlt.

Also mein Dreamlife war Ich cruise ständig über die Insel ist für mich eher zu einer Realität geworden: Ich habe hier jetzt meiner Base. Und da bin ich auch meistens.

Ja genau, das sind würde ich sagen meine 5 Top Dreamlife vs. Reality-Checks.

Und du denkst dir jetzt vielleicht na seas - die hat Luxusprobleme.

Und ja, ich finde auch. :D

Und vielleicht denkst du dir auch, dass das selbstgemacht ist.

Alle der 5 Punkte, die ich genannt habe, könnten sich genau so entwickelt haben, wie ich es mir gedacht habe.

Ja, genau. Das hätte auch sein können. Ist es aber nicht.

Bin ich traurig darüber?

Nein, das bin ich nicht.

Aber manche dieser Reality-Checks, geben mir sehr wohl Anstoß darüber nachzudenken, warum sich einiges anders entwickelt hat, als ich mir gedacht habe, oder was ich mir halt anders ausgemalt habe.

Aber dazu werde ich dann WOMGLICH separat noch jeweils eine Folge aufnehmen :D

Für heute möchte ich einfach noch sagen, dass wir uns oft Bilder in unserem Kopf vorstellen, die sich dann in Realität doch nicht ganz so exakt wiederspiegeln.

Und ich glaube, genau das ist der Punkt:

Es geht nicht unbedingt darum, ob sich ein Traum 1:1 erfüllt.

Sondern, ob man bereit bist, mal in Richtung Traum loszugehen.

Und ihn weiterzuentwickeln.

Also, wenn etwas nicht ganz so ist, wie du es dir vorgestellt hast, dann nicht zu sagen:

Oh, das war anders geplant, also das ist jetzt ja echt blöd gelaufen.

Sondern eher zu sagen:

Ok. Das ist jetzt meine Version davon.

Und falls ich damit doch nicht zufrieden bin, reflektieren, was ich eigentlich wollte, ob ich das noch so will und dann, in diese Richtung weitergehen.

Aber vielleicht passt die Reality, so wie sie sich entwickelt hat, ja sogar noch besser zu einem, wie das Dreamlife, das man sich vorgestellt hat.

Und ja quasi alles von dem, was ich heute erzähle, ist selbstgemacht.

Ich hätte auch anders entscheiden können.

Weniger Verantwortung.

Mehr Pendeln.

Mehr Unterwegssein.

Ist halt aber zurzeit nicht so.

Kann aber definitiv noch werden, wenn ich das wirklich möchte.

Und genau das ist ja das Ding:

Du entscheidest, ob dein Dreamlife tatschlich zur Realität wird!

Und wenn sich deine Reality von deinem Dreamlife unterscheidet, dann werde dir darüber bewusst, und lenke um. Denn du sitzt am Steuer deines Lebens.

Und wie sehr mein ERSTER PODCASTGAST das Steuer seines eigenen Lebens in der Hand hält, teile ich demnächst mit euch.

Ich freue mich schon sehr auf mein erstes Interview und zwar werde ich den lieben Paul interviewen und mal so checken, wie es so mit seinem Dreamlife und seiner Reality steht.

Ich freue mich schon sehr auf meinen ersten Gast und das mein erstes Interview hier in Working with Sea View Crete & Beyond!

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