Warum willst du wirklich ans Meer?
Shownotes
Warum willst du wirklich ans Meer?
In dieser Solo-Folge gehe ich einer Frage nach, die du dir stellen solltest, wenn du mit dem Gedanken spielst, nach Griechenland auszuwandern:
🌊 "Warum zieht es mich ans Meer – und was steckt wirklich dahinter?"
Ist es ein Gefühl von Fülle? Der Wunsch nach Freiheit? Oder vielleicht auch der Versuch, etwas hinter dir zu lassen?
Ich spreche über meine eigene Sehnsucht nach dem Meer, über meine Verbindung zu Kreta und darüber, warum ein Ortswechsel vieles in Bewegung bringen kann, aber nicht automatisch alle inneren Themen löst.
Denn eines ist sicher: Du nimmst dich selbst immer mit. Deine Zweifel. Deine Muster. Aber auch dein Potenzial.
In dieser Folge erfährst du:
- warum es wichtig ist, deine Motive zu kennen
- was Fülle und Mangel mit Auswandern zu tun haben
- warum „Freiheit“ nicht unbedingt an einen bestimmten Ort gebunden ist
Wenn dein Traum vom Leben am Meer immer wieder anklopft, dann hör hin – und triff deine Entscheidung bewusst.
🎯 Mehr über mich und meine Arbeit: www.lydia-mitterlehner.at
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🎵 Intro- und Outro-Musik: „Traditional Greek Music“ von ckotty3 via Pixabay. Danke für die Bereitstellung der lizenzfreien Musik.
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Transkript anzeigen
00:00:10: Willkommen bei Working with Sea View - CRETE AND BEYOND.
00:00:13: Ich bin Lydia Mitterlehner und in diesem Podcast geht es um Menschen, die sich auf Kreta ein Leben aufgebaut haben oder gerade dabei sind.
00:00:21: Zu Gast sind Menschen, die zum Beispiel als Freelancer, Unternehmer, Angestellte oder Remote Worker arbeiten.
00:00:28: Wir reden über Chancen und Herausforderungen, über Bürokratie,
00:00:32: wir reden über Mut & Learnings und auch darüber, wie es wirklich ist, in Griechenland zu arbeiten.
00:00:37: Und was es tatsächlich braucht um sich hier ein Leben aufzubauen.
00:00:41: Na dann, lass uns eintauchen in Working with Sea View - Crete and Beyond!
00:01:06: Ich möchte heute über ein spannendes Thema sprechen, das dich vielleicht schon eine Zeit lang beschäftigt, wenn du mit dem Gedanken spielst, auszuwandern. Oder vielleicht hast du noch nicht so viel darüber nachgedacht, weil du einfach am Meer leben möchtest und gar nicht so wirklich hinterfragst, warum diese Sehnsucht da ist.
00:01:23: Also, es geht um die vielleicht gar nicht mal so eindeutige Frage:
00:01:28: Warum will ich überhaupt ans Meer ziehen?
00:01:31: Will ich es weil ich frei sein will oder ziehe ich ans Meer, weil ich vor etwas davon laufe?
00:01:37: und ganz ehrlich, die Antwort ist selten schwarz oder weiß.
00:01:42: Ja!
00:01:43: Es ist einfach wichtig deine Motive zu kennen.
00:01:47: Vielleicht ist es bei dir einfach dieses Bild im Kopf, dieses ständige Urlaubsfeeling, Sonnenuntergänge, traumhaft schön.
00:01:55: Barfuß im Sand, keine Termine, keine Enge, keine volle U-Bahn, mit der du jeden Tag zur Arbeit fahren musst. Oder vielleicht ist das einfach ein Gefühl das dich treibt.
00:02:07: Also sind es einfach, sagen wir, einfach positive Gefühle die dich ziehen, zum Beispiel ein Gefühl von Weite, von Freiheit.
00:02:18: Oder ist es eher ein Druck, der dich schiebt?
00:02:22: Vielleicht glaubst du, dass du dort glücklicher wärst?
00:02:25: Vielleicht hoffst du, dass dort alles leichter wird?
00:02:29: Aber womöglich ist es auch einfach nur Zeit für dich einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, dich quasi in einen neuen Lebensteil zu stürzen und dich weiterzuentwickeln!
00:02:39: Und vielleicht sind es auch sagen wir... "banal" klingt jetzt blöd, aber ja, eher so
00:02:43: Gründe wie das Klima, mehr Sonne, wärmere Temperaturen oder vielleicht ist es einfach auch die Kultur, die dich reizt.
00:02:52: Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei dir ein Mix aus diversen Gründen, Bestreben und Gefühlen ist.
00:02:59: Von mir selbst kann ich sagen, dass es bei mir definitiv ein Mix war. Und es war interessanterweise für mich gar nicht so
00:03:07: das Klima.
00:03:08: Ich habe das Meer einfach schon immer geliebt. Diese Weite, das scheinbar Monotone, wenn man aufs Meer schaut und dann wieder diese Wellen, dieses Stürmische, diese Wucht. Also das Meer,
00:03:20: das bedeutet für mich einfach Freiheit, ja?
00:03:23: Und wenn ich so auf's Meer schaue, dann wird es auch in mir selbst innen drinnen ganz ruhig und das hilft mir auch in stressigen Situationen, wo ich früher gar nicht zu wirklich runterfahren konnte, hilft es mir, dass ich tatsächlich wieder runter komme.
00:03:37: Und was mich auch angezogen hat, das ist einfach die andere Mentalität.
00:03:41: Also man kann das natürlich nie so pauschalisieren, aber viele Menschen, die ich kennengelernt habe, die waren einfach, wie soll ich es jetzt am besten ausdrücken?
00:03:52: Ich wähl mal das Wort lebendig!
00:03:54: Die sind sehr temperamentvoll, sie drücken die Emotionen stark aus.
00:03:59: Sie sind direkt, sie sind einerseits sehr herzlich, offen. Ja, es wird halt lauthals gelacht, gestritten, diskutiert, alles gemeinsam.
00:04:10: Und diese Lebendigkeit, die habe ich eben gerade im Speziellen während Covid extrem vermisst.
00:04:16: Ich hab dieses Lebensgefühl einfach mehr mit Griechenland verbunden als mit meinem Leben in Wien.
00:04:24: Das heißt jetzt nicht, dass Wien keine tolle Stadt ist, also ganz und gar nicht.
00:04:27: Es ist mir einfach nach soviel Jahren dort irgendwie zu eng geworden. Sowohl arbeitsmäßig, beziehungsmäßig und ich war dort einfach generell nicht mehr happy.
00:04:37: Ich hab das Gefühl gehabt, dass ich mich irgendwie selbst einsperre, wenn ich so weiterlebe.
00:04:42: Und ja, in mir war einfach schon lang diese Sehnsucht, dass sich anders leben will, aber ich habe es immer wieder unter den Teppich gekehrt sozusagen und ich dachte mir, das vergeht vielleicht wieder, das ist vielleicht nur eine Phase.
00:04:57: Aber wenn ich zurückdenke, wollte ich schon immer am Meer wohnen als Kind.
00:05:01: Ich weiß noch genau, ja, da erinnere ich mich noch gut.
00:05:04: Das war der erste gemeinsame Strandurlaub mit meiner Mama und da waren wir in Italien, da haben wir so eine Busreise nach Cesenatico - so hat das geheißen - gemacht.
00:05:14: Ich glaube, da war ich ungefähr zehn Jahre alt. Und wie wir da so entlang von einer Promenade geschlendert sind, da habe ich so eine tolle Barbie in so einem kleinen Kiosk gesehen und wollte die unbedingt haben.
00:05:26: Dann hab ich irgendwann mal meine Mama gefragt, wie wir so weitergegangen sind: "Du, Mama!
00:05:31: Da ist es ja Voll cool!
00:05:32: Wieso ziehen wir nicht einfach hier ans Meer?"
00:05:35: Und ich weiß dann die genaue Wortwahl nicht mehr, die meine Mama gesagt hat.
00:05:38: Aber es hatte irgendwie damit zu tun, dass wir eben nicht ans Meer ziehen und das aus diversen Gründen... Ich weis gar nicht mehr, was sie alles gesagt hat, aber sie hat auf jeden Fall auch gesagt, dass ich ja wenn ich größer bin wieder mal hier herfahren kann.
00:05:53: Ja und dann habe ich mir einfach gedacht: aber wieso geht es nicht?
00:05:57: Es geht doch schon!
00:05:58: Es wohnen ja Leute da. Und irgendwie, das ist mir so im Kopf geblieben.
00:06:03: Ja und ich bin dann halt auch immer gereist, wann es mir möglich war... und irgendwann bin ich dann auf Kreta gelandet!
00:06:09: Wenn du dich jetzt fragst, warum ausgerechnet Kreta?
00:06:13: Ja ganz ehrlich, das war nicht mein Plan.
00:06:17: Ich war früher eher so Spanienfan oder Südamerika.
00:06:21: Ich habe sogar Spanischkurse gemacht, weil ich mich einfach schon ein bisschen in die Sprache einlernen wollte.
00:06:26: Ja, ich bin dann auch viel gereist in spanischsprachige Länder.
00:06:30: Ich habe dann aber doch immer schon auch so ein bisschen Bezug zu Griechenland gehabt.
00:06:34: Zum Beispiel war ich auf der Maturareise in Ierapetra auf Kreta... Das ist mir auch sehr im Kopf hängen geblieben diese Zeit!
00:06:44: Dann später war ich im Urlaub auf Rhodos und schließlich habe ich in Wien meinen damaligen Lebenspartner kennengelernt, der Halbgrieche war und das Elternhaus von seinen Eltern war ihm im Süden Kretas.
00:06:57: So bin ich dann nochmal auf die Insel gekommen. Ja, und dann hatte ich auf einmal eine immense Verbindung zur Insel.
00:07:04: Am Anfang muss ich sagen habe ich mich hier gar nicht so voll gefühlt.
00:07:09: Also es passte einfach beziehungstechnisch überhaupt nicht mehr. Und die Straßentier-Situation hat mich wirklich extrem mitgenommen.
00:07:18: Es klingt so banal, aber auch der Wind als im Süden Kretas hat mich fertig gemacht - es hat so windige Tage gegeben.
00:07:23: Das war ein Wahnsinn.
00:07:24: Mit dem bin ich überhaupt nicht klargekommen.
00:07:26: Und ja, dennoch habe ich dann mit der Zeit angefangen, die Insel generell zu lieben.
00:07:31: Eben das Meer... Die Landschaft, diese vielen Hügelchen, dass man eben Berge hat und das Meer und das griechische Essen.
00:07:39: Dann hab' ich mittlerweile einige Bekanntschaften geschlossen.
00:07:42: Ja, dann ist und war da auch noch meine Liebe zur Straßentieren!
00:07:47: Ich hab' da einfach zu dieser Zeit schon so viele Katzen so lieb gewonnen.
00:07:52: Und so ist dann selbst nach der Trennung meine Verbindung zu Kreta nicht abgerissen, sondern im Gegenteil.
00:07:57: Ich wollte Kreta einfach nicht mehr missen und während Covid habe ich das dann eben so richtig intensiv gemerkt, wie sehr ich die Insel eigentlich vermisse.
00:08:06: Ich bin in meiner kleinen dunklen Wohnung gesessen.
00:08:09: Ich hab meine Trennung noch nicht so richtig verarbeitet gehabt.
00:08:12: Dann kamen noch die ganzen Restriktionen mit Covid wo ich nicht raus konnte.
00:08:17: Das hat mich einfach fertig gemacht, wenn man das so milde ausdrücken möchte und meine Sehnsucht nach Kreta ist einfach immer größer geworden.
00:08:29: Ich habe mich einfach nach diesem anderen Lebensgefühl so gesehnt, an dieses... wie soll ich sagen?
00:08:37: Ja!
00:08:38: An diese Weite und diese Freiheit, die hier gespürt hab.
00:08:42: Genau dieses Gefühl, das ich so oft beim Reisen gehabt habe und das ich eben bei meinen letzten Aufenthalten auf Kreta ebenso intensiv gespürt habe.
00:08:52: Also in der Rückschau würde ich sagen, es war bei mir tatsächlich beides.
00:08:55: Es war einerseits ein Füllegefühl, also ich habe voller Freude auf das Leben auf Kreta vorausgeschaut und ich wollte es einfach so sehr in so positiver Motivation und gleichzeitig war's aber auch ein Mangeldenken, weil ich war zu dieser Zeit sehnsüchtig war. Ich war unzufrieden und ja ich glaub, es ist einfach wichtig, dass man sich das ehrlich eingesteht.
00:09:18: Denn Auswandern ist nicht unbedingt mit einem langen Urlaub zu vergleichen oder sagen wir halt zumindest für viele Menschen nicht.
00:09:26: Denn bei einigen klappt das vielleicht sogar ... Also solche Menschen hab ich auch schon kennengelernt, die dann quasi wirklich die ganze Zeit auf Urlaub da sind, die haben das irgendwie geschafft.
00:09:35: Aber im Normalfall musst du auch wenn du am Meer lebst arbeiten. Du musst dir das Ganze irgendwie finanzieren können und ja, auch am Meer wird nicht alles happy peppy sein.
00:09:45: Und wenn du dann quasi deinen Mangel, dein Mangeldenken, also deine negativen Glaubenssätze, deine Denkmuster und auch die negativen Gefühle mitbringst,
00:09:55: dann ja!
00:09:57: Dann bringt dir ein Ortswechsel womöglich nicht die erhoffte Veränderung. Sondern du nimmst eben alles mit und vor allem nicht vergessen - du nimmst dich selbst mit. Deine Muster, deine Zweifel aber auch deine Stärken und dein Potenzial, das du vielleicht in deinem Leben noch nicht richtig ausgeschöpft hast.
00:10:15: Und genau das kannst du jetzt als Chance sehen.
00:10:18: Ein neuer Ort kann dir einen neuen Blick auf dich selbst ermöglichen und persönliches Wachstum entsteht oft genau dadurch, dass du dich in ein neues Umfeld begibst!
00:10:28: Und da fällt mir jetzt ein Paradebeispiel von mir dazu ein... ta ta ta, das Autofahren!
00:10:35: Ich habe mit neunzehn den Führerschein gemacht und ich habe dann nie selbst ein Auto gehabt.
00:10:40: Ich hab immense Fahrangst entwickelt und glaub mir, ich habe mir ständig gedacht, ja, wurscht lass ich es halt!
00:10:48: Ich kann das halt einfach nicht.
00:10:49: Autofahren ist halt nichts für mich, was soll's?
00:10:52: Ja aber ich wollte halt unabhängig sein und man kann sagen was man will, gerade auf einer Insel,
00:10:57: mit einem Auto ist man halt einfach viel unabhängiger, wie dass man ständig zu Fuß wohin geht oder auf den Bus wartet, der dann mal kommt oder vielleicht auch nicht.
00:11:06: Und schlussendlich habe ich mich meiner Angst gestellt.
00:11:09: Vor kurzem habe ich mir dann sogar schließlich ein Auto gekauft, also das hätte ich vor ein paar Jahren definitiv nicht geglaubt und das heißt jetzt auch ganz und gar nicht, dass meine Angst vom Fahren jetzt weg ist.
00:11:20: Ich stelle mich jedes einzelne Mal, wenn ich ins Auto steige, meiner Angst und jedes mal wenn ich unterwegs bin.
00:11:28: Das klingt jetzt ganz komisch, aber da ist einerseits dieses, ja, Angstgefühl in mir. Und gleichzeitig dieses unfassbare Freiheitsgefühl, also ich lebe da beim Autofahren tatsächlich Angst und Freiheit gleichzeitig.
00:11:44: Und?
00:11:44: Ich wachse definitiv dadurch!
00:11:46: Und das ist nur ein Beispiel.
00:11:49: Ich habe noch so einige nennen wir es... Brainfucks, ja nennen wie es Brainfucks, die mich verfolgen.
00:11:57: Das kann ich gerne mal in einer späteren Folge genau ausführen.
00:12:00: Manches kommt dir da vielleicht bekannt vor. Und ich denke, wichtig ist es einfach, dass man eben diese negativen Gedankengänge, die man hat, einfach entlarvt.
00:12:10: Dass man sie wahrnimmt und dass man sie nicht das eigene Leben regieren lässt.
00:12:15: Also das ist es was damit sagen will.
00:12:18: Im besten Fall willst du aufgrund Gefühlen und Gedanken von Fülle dein Leben am Meer verwirklichen.
00:12:23: Ja, und wenn ein Teil deiner Motivation zum Auswandern aus Mangel entsteht, dann ist das halt, ja..., es ist halt einfach erstmal menschlich.
00:12:32: Wichtig ist nur, dass du dir bewusst bist, was dich antreibt.
00:12:36: Denn genau das wird auch bestimmen, wie du dein neues Leben gestaltet hast.
00:12:41: Ein Ortswechsel der kann tatsächlich vieles in Bewegung bringen.
00:12:45: Aber was du dann daraus machst,
00:12:47: das liegt am Ende bei dir!
00:12:49: Also sei ehrlich zu dir und frag dich, ob dich etwas förmlich anzieht im positiven Sinne oder ob du von etwas wegläufst.
00:12:57: Ich sag nicht, dass du nicht auch ein tolles Leben am Meer haben kannst, wenn du mehr oder weniger vor etwas fliehst.
00:13:05: Aber nur, dass es dir noch mal bewusst wird!
00:13:08: Falls das innere Konflikte oder eben sozusagen die Brainfucks sind, dann sage ich dir, die reisen fix mit dir mit.
00:13:16: Das ist mir schon bewusst geworden, wie ich, bevor ich komplett ausgewandert bin, auf Kreta testgelebt habe.
00:13:22: Also wenn du die Möglichkeit hast, testzuleben, dann nutze sie.
00:13:26: Denn wenn du ein Land wie, sagen wir jetzt Griechenland oder vor allem Kreta nur vom Urlaub kennst, dann kann der Schein schnell mal trügen.
00:13:35: Vor allem im Winter ist das Leben hier auf Kreta zumindest schon mal komplett anders als im Unterschied zum Sommer und du hast womöglich Erwartungen, wovon manche nicht erfüllt werden. Und es ist einfach vieles in der Realität anders als in der Vorstellung.
00:13:50: Das kann aber genauso gut andersrum gelten und positiv überraschen. Also dass gewisse Dinge im Endeffekt einfach noch viel schöner sind als gedacht, so wie mein Panorama-Meerblick.
00:14:01: Ich kann das heute teilweise noch gar nicht glauben, wenn ich da sitze und wieder mal eine Folge aufnehme.
00:14:07: Also das hätte ich mir nicht mal so schön erträumt!
00:14:12: Also ich möchte dir jetzt zum Schluss nur nochmal mitgeben: Ich sage nicht, tue es nur, wenn du aus Fülle handelst.
00:14:20: Also wandere nur aus, wenn du nur hundertprozentig in der Fülle bist.
00:14:25: Und ich sage auch nicht, lass es, wenn du im Mangel bist. Sondern ich möchte dich einfach inspirieren, dass du ehrlich zu dir bist. Lerne deine Motive kennen und dann trifft eine Entscheidung - bewusst.
00:14:39: Denn das Leben am Meer das macht dich nicht automatisch glücklich oder sagen wir glücklicher. Aber ja, doch.
00:14:45: Es kann dir sehr wohl Räume öffnen, zu denen du vielleicht in deiner jetzigen Umgebung keinen Zugang findest.
00:14:51: Und was ich auch noch sagen möchte: Freiheit ist für mich nicht unbedingt ein bestimmter Ort. Sondern Freiheit ist ein Zustand.
00:15:00: Ja genau!
00:15:01: Ein Zustand sowohl im Außen als auch im Inneren.
00:15:05: Und manchmal hilft ein Ortswechsel tatsächlich dabei, Freiheit leichter spüren zu können dich weiterzuentwickeln. Zu dir zu stehen mit all deinen Brainfucks.
00:15:14: Vielleicht geht es einfach darum, dich so zu nehmen wie du bist und dein Leben aktiv zu gestalten.
00:15:19: So wie du es dir wünschst - mit all deinen Themen, mit deiner Sehnsucht, die dich treibt.
00:15:23: Und mit viel Mut!
00:15:26: Und genau darum geht das auch hier in diesem Podcast.
00:15:29: Ich möchte mit Menschen sprechen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Kreta gekommen sind. Die ihren Traum aus ihrer Fülle heraus leben oder vielleicht auch aus ihrer Sehnsucht heraus.
00:15:41: Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Fülle und Mangel. Oder vielleicht kommen sie aus purem Mangel.
00:15:48: Das ist manchmal gar nicht so leicht zu durchschauen, was da alles mitspielt und was auch immer es ist,
00:15:54: am Ende geht es immer darum, ob du dir erlaubst, dein Leben bewusst zu gestalten.
00:16:00: Also wenn dein Traum ans Meer zu ziehen immer wieder anklopft, dann hör hin. Und was du daraus machst, das entscheidest du.
00:16:33: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniert den Podcast gern und teile ihn mit jemanden, der vom Arbeiten in Griechenland träumt.
00:16:40: Alle Links und Infos findest du in den Shownotes!
00:16:43: Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Working with Sea View - Crete and Beyond.
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