Mein Weg nach Kreta – Auswandern, Zweifel & Leben am Meer

Shownotes

Mein Weg nach Kreta – Wie ich den Sprung ins Leben am Meer gewagt habe

In dieser ersten Solo-Folge nehme ich dich mit auf meinen ganz persönlichen Weg von Wien nach Kreta.

Ich erzähle dir, wie aus einer langjährigen Sehnsucht nach dem Meer Schritt für Schritt Realität wurde und warum Covid für mich zum Wendepunkt geworden ist.

Du erfährst:

  • warum ich mich trotz sicherem Job in Wien innerlich nicht angekommen gefühlt habe
  • wie Remote-Arbeit plötzlich neue Möglichkeiten eröffnet hat
  • dass ich nicht überstürzt alles hingeschmissen habe
  • wie mein Start in Griechenland wirklich war
  • und wie es sich anfühlt, den eigenen Lebensmittelpunkt nach Kreta zu verlegen

Ich spreche offen über Zweifel, Sicherheitsdenken und darüber, wie es wirklich ist, auf Kreta zu arbeiten und zu leben.

Während meiner ersten Zeit auf der Insel habe ich unter anderem die Tierschutzorganisation APAL Finikas Nähe Plakias unterstützt. Sie leisten wirklich großartige Arbeit im Straßentierschutz und bei der Betreuung von Kettenhunden. Wenn du ihre Arbeit unterstützen möchtest, ist das jederzeit über ihre Website möglich. ❤️ www.apal-kreta.com

Und falls du reinhören möchtest: hier noch der Link zum Interview mit Nadine Abdussalam von Virtual Assistant Women, zu dem ich eingeladen wurde: https://open.spotify.com/episode/2qNZc8nEXoircZzT2lLrgk

Mehr über mich und meine Arbeit: www.lydia-mitterlehner.at

📩 Hast du Fragen oder Feedback? Dann schreib mir: podcast@lydia-mitterlehner.at

🎵 Intro- und Outro-Musik: „Traditional Greek Music“ von ckotty3 via Pixabay. Danke für die Bereitstellung der lizenzfreien Musik.

Transkript anzeigen

00:00:10: Willkommen bei Working with Sea View -  Crete and Beyond.

00:00:13: Ich bin Lydia Mitterlehner und in diesem Podcast geht es um Menschen, die sich auf Kreta ein Leben aufgebaut haben oder gerade dabei sind.

00:00:21: Zu Gast sind Menschen, die hier zum Beispiel als Freelancer, Unternehmer, Angestellte oder Remote Worker arbeiten.

00:00:28: Wir reden über Chancen und Herausforderungen, über Bürokratie,

00:00:32: wir reden über Mut & Learnings und auch darüber, wie es wirklich ist, in Griechenland zu arbeiten.

00:00:37: Und was es tatsächlich braucht, um sich hier ein Leben aufzubauen.

00:00:41: Na dann lasst uns eintauchen

00:00:43: in working with Sea View - Crete and Beyond.

00:01:07: Hallo und herzlich willkommen bei meiner ersten Solo Folge: Mein Weg nach Kreta.

00:01:12: Ach ja, jetzt bin ich gerade von Balkon reingestürmt - irgendwie habe ich bei meinem Zahn nämlich gerade ein Stückchen abgebissen, weil ich vorher noch gegessen habe, bevor ich diese Podcastfolge aufnehmen wollte.

00:01:24: Jetzt ist die Zahnspitze ganz rau und das fühlt sich total komisch an, aber ich nehme jetzt die Folge trotzdem auf, weil ich gerade voll Lust drauf habe.

00:01:34: Also nehmt es mir nicht übel, wenn ich manchmal ein bisschen dahin nuschle, weil mir eine Zahnspitze fehlt.

00:01:39: Ja, also wie schon gesagt, ich bin gerade vom Balkon reingestürmt,

00:01:43: zu meinem Schreibtisch. Habe noch das Teller abgestellt und jetzt sitze ich wieder an meinem Schreibtisch mit meinem Panoramablick aufs Meer.

00:01:51: Ich hab' jetzt grad ein Gespräch mit einem Nachbarn gehabt und der hat mich jetzt gerade nochmal so richtig motiviert, dass ich diese erste Folge aufnehme.

00:02:00: Ja und darum mache ich es jetzt!

00:02:02: Ich sage nochmal kurz, wie ich den Weg nach Kreta gefunden habe. Und zwar -  Ich habe die letzten Jahre, bevor ich nach Kreta gekommen bin, in Wien gewohnt.

00:02:12: Ich hab dort studiert, ich hab dann zuerst in Hotels gearbeitet und dann bin ich aufgrund meines Studiums zu einer Non-Profit Organisation geswitched und ich hab ungefähr die letzten fünfzehn Jahre meiner Lebenszeit in Wien verbracht.

00:02:28: Und ja!

00:02:29: Ich habe mich sehr wohl gefühlt, aber es war halt immer so diese Sehnsucht in mir da, dass ich gespürt habe, ich möchte eigentlich am Meer wohnen.

00:02:36: Ich bin früher sehr, sehr gern gereist und ja, ich wollte einfach immer schon wissen, wie es wirklich ist, nicht nur auf Urlaub ans Meer zu fahren, sondern wirklich am Meer

00:02:46: sesshaft zu sein und dort auch richtig zu leben!

00:02:49: Ich habe Ideen gehabt, aber irgendwie habe ich nie so wirklich dran geglaubt, dass das für mich wirklich funktionieren kann, weil...ja - auch wenn man hie und da Inputs auf YouTube sieht, man glaubt halt nicht so richtig, dass das wirklich für einen auch geht.

00:03:03: Weil, wie denn überhaupt?

00:03:04: Wenn man angestellt ist, kein Homeoffice hat, die Sprache nicht beherrscht, dann natürlich Zweifel und Ängste irgendwie so ständig diese Alltagsbegleiter sind, da lässt man seinen Traum manchmal schon wieder fallen und geht zurück in die Komfortzone, weil man das halt einfach gewohnt ist.

00:03:21: Und das habe ich ganz lange gemacht bis dann Covid gekommen ist.

00:03:26: Weil durch Covid war dann auf einmal Homeoffice möglich.

00:03:29: Es gab die Struktur um zum Remote arbeiten, und ja ... Dann hab ich mir halt gedacht, wenn nicht jetzt, wann dann?

00:03:36: Dann habe ich einfach alle Hebel in Gang gesetzt, dass ich das möglich mache, dass ich ein Leben aufbaue, wo ich remote vom Ausland aus arbeiten kann.

00:03:44: Weil in Wien mit Covid, das war für mich wirklich ein ... Wie soll ich sagen, Tiefpunkt?

00:03:49: Ja, nennen wir es Tiefpunkt!

00:03:51: Ich bin da alleine in meiner Wohnung gesessen.

00:03:54: Das war total dunkel und diese Wohnung war für mich eigentlich eine Notlösung.

00:03:59: Ich bin da total überstürzt eingezogen, habe mich dort überhaupt nicht wohlgefühlt.

00:04:04: Es war dunkel, es war im Erdgeschoss.

00:04:06: Ich hab mit meinen Nachbarn nicht so können.

00:04:08: Neben mir war eine Airbnb-Wohnung.

00:04:10: Die war ständig untervermietet.

00:04:11: Ich habe nie gewusst, ob es laut ist, oder ob niemand da ist.

00:04:14: Dann habe ich von zu Hause aus gearbeitet und niemanden getroffen.

00:04:18: Mir ist halt einfach wirklich fast die Decke am Kopf gefallen!

00:04:22: in diesem finsteren kleinen Zimmer mit diesen Gedankenchaos, was das jetzt mit Covid ist.

00:04:28: Wie lange es dauern wird und ob es irgendwann wieder mal ein normales Leben gibt?

00:04:32: Wie lang das noch dauert, dass man sich endlich wieder frei fortbewegen und auch reisen kann?

00:04:37: Ja... weil ich war die letzten Jahre vor Covid sehr oft auf Kreta und ich habe es halt wirklich extrem zum Vermissen angefangen!

00:04:46: Und ja ... Ich habe mich halt einfach in Wien dann nicht mehr wohlgefühlt.

00:04:50: Ich hab mir immer nur vorgestellt, wie ich wieder bei Apal der Tierschutzorganisation mithelfe, wie ich am Meer sitze... 

00:04:59: Es hat sich einfach alles in meinem Kopf nur noch darum gedreht und so habe ich die Zeit, wenn ich sowieso zu Hause sitzen musste genutzt und habe mich um einen Online-Kurs umgeschaut, wo ich einfach das lerne, wie ich mich selbstständig mache.

00:05:15: Was für Skills quasi ganz wichtig sind!

00:05:18: Und ich hab mir einfach gedacht... Ich mach' es nicht allein, ich möchte einfach eine Community, weil ich das halt auch schon von mir kenne, dass wenn man sich was in den Kopf setzt und dann nicht die Unterstützung bei anderen Personen irgendwie findet oder halt Gleichgesinnte, die am selben Weg wie du irgendwo hin sind, dann verfällt man halt wieder ganz schnell in alte Muster.

00:05:38: Und deshalb habe ich mir gedacht, ja, ich suche jetzt einen Online-Kurs und den ziehe ich jetzt durch.

00:05:44: Dann hab' ich mir den Kurs Virtual Assistant Women gekauft und den habe ich jeden Tag nach meiner Arbeit durchgearbeitet, bis ich meine ersten Kunden gefunden habe.

00:05:57: Und ich bin nun mal gar nicht der Mensch, die einfach hopp-drop-drauf-los alles hinschmeißt.

00:06:02: Sondern... Ich bin jemand, der sucht immer ein bisschen nach einer Absicherung, wie es klappen könnte und das dann schön langsam umsetzt.

00:06:10: So habe ich das eben auch gemacht.

00:06:12: Ich hab weiterhin Vollzeit gearbeitet und hab mich am Abend immer weiter gebildet und wie ich mir gedacht hab, so jetzt kann ich den Absprung wagen, 

00:06:22: dann bin ich abgesprungen!

00:06:23: Aber nicht direkt ins kalte Wasser.

00:06:25: Das ist nicht mein Fall.

00:06:27: Und wenn du etwas detaillierter rein hören möchtest, wie mein Weg so nach Kreta war, dann verlinke ich dir unten die Folge von Virtual Assistant Women.

00:06:36: Von meinem Interview, das ich mit Nadine Abdussalam gehabt habe.

00:06:40: Da kannst du dann nochmal genauer nachhören, was ich alles so erzählt hab.

00:06:45: Genau und sofern dann die ersten Flüge wieder möglich wurden, glaubst du gar nicht, wie schnell ich im ersten Flieger nach Kreta gesessen bin.

00:06:53: Da gab es noch die ganzen Regulierungen, also auch hier auf der Insel.

00:06:57: Das war auch nicht so, dass es Covid nicht gegeben hat.

00:06:59: Sondern das war sehr wohl auch hier existent.

00:07:01: Ja, 

00:07:02: ich hab damals ein Zimmer in einem Hotel gefunden, im Süden Kretas, in Plakias.

00:07:07: Dort war ich die Einzige und der Hotelbesitzer, der war total liebenswert zu mir ... Ich glaub, er hatte irgendwie so Tochtergefühle für mich gehabt.

00:07:16: Er hat dann für mich gekocht.

00:07:17: Er hat mich am Abend eingeladen. Er hat mir meine Wäsche gewaschen!

00:07:22: Er hat mich mit dem Auto herum gefahren.

00:07:24: Also der war wirklich sehr nett und da habe ich mich dann sehr schnell sehr wohl gefühlt.

00:07:30: Und zu dieser Zeit habe ich es noch so gemacht, dass ich eben in Wien noch meinen Wohnsitz gehabt hab.

00:07:35: Ich habe auch in Wien noch gearbeitet, aber ich habe nebenbei schon meine Kunden gehabt.

00:07:40: Und zu dieser Zeit war es eben aufgrund der sowieso Remote-Strukturen aufgrund von Covid,

00:07:46: für mich möglich, für die NGO weiterhin zu arbeiten, nur halt online von Kreta aus.

00:07:52: Aber halt nur bis zu einer bestimmten Monatsanzahl, weil es da eben diese magische Grenze mit der Steuerverrechnung und der Versicherung gibt.

00:07:59: Und genau auf das haben wir uns geeinigt, dass wir das mal so ein Jahr zur Probe machen.

00:08:04: Das hat dann im Endeffekt so gut funktioniert, dass ich in Wien meine Wohnung aufgegeben habe und auch meinen Job bei der Non Profit Organisationen gekündigt habe.

00:08:15: Das war jetzt aber nicht so, dass ich nicht mehr für die NGO tätig bin oder halt tätig war, sondern wir haben das Ganze einfach nur anders gelöst und zwar bin ich jetzt als Freelancerin für die NGO tätig und halt nicht mehr angestellt.

00:08:30: Und mittlerweile bin auch nicht mehr im Süden bei Plakias wohnhaft, sondern ich bin in den Norden von der Insel gezogen und zwar nach Chania, bzw ein Stückchen außerhalb.

00:08:39: Ich habe mich deshalb für Chania entschieden, weil es hier einfach eine sehr große Community für Remote-Arbeiter gibt.

00:08:46: Und ich hab mir gedacht, wenn ich nach Kreta ziehe und wirklich quasi jetzt mein Leben in Österreich mal kürzer oder länger zurücklasse, dann ist es gut, wenn man weiß, dass es Leute gibt, mit denen man sich treffen kann ohne dass man halt am Anfang in der Einsamkeit versinkt.

00:09:02: Das war einer der Hauptgründe!

00:09:05: Natürlich hat mir auch alles rund um Chania sehr gut gefallen.

00:09:09: Ich habe, bevor ich hergekommen bin, die Insel ein bisschen besichtigt.

00:09:14: Also nicht die ganze Insel, das habe ich nicht geschafft, aber vom Süden bis Nordwest hab' ich mal so ziemlich alles angeschaut und ja!

00:09:23: Das war dann einfach so mein Favourite-Spot und dann habe ich von Wien aus damals schon auf diversen Facebook Gruppen geschaut, wie ich am besten eine Unterkunft finde und da hat mir meine jetzige Vermieterin auf Facebook geantwortet und ich hab das Zimmer einfach genommen, obwohl ich zwar die Region gekannt habe,

00:09:43: aber ich hab in Wirklichkeit nicht gewusst, wo ich genau hinziehe.

00:09:47: Ich hab mir gedacht, naja wenn es mir nicht gefällt kann ich ja wieder gehen und von dem her hab ich dann einfach für das Zimmer zugesagt, bin hierhergekommen und ich weiß auch noch wie ich hierher geflogen bin, da hab ich

00:09:58: meine ganzen Postpakete vorgeschickt - schon monatelang vorher  -weil ich mir eh gedacht habe, dass das wegen Covid ziemlich lang dauern könnte.

00:10:07: Und wie ich angekommen bin, waren die meisten Postpakete noch immer nicht da und ich hatte in meinem Koffer, den ich mitgehabt habe im Flieger, 

00:10:13: nur ein paar wichtige Sachen drinnen gehabt, aber halt vor allem so die leichtere Kleidung, also eher Sommerkleidung.

00:10:22: Und wie ich dann angekommen sind, da waren die Berge schneeweiß bedeckt.

00:10:26: Es war saukalt und meine Kartons mit der Winterkleidung waren noch immer nicht hier.

00:10:32: Aber so habe ich zumindest direkt herausgefunden, wo ich in der Nähe gleich die Shops zum Einkaufen finde.

00:10:37: Das war auch nicht schlecht!

00:10:39: Und wie ich dann angekommen bin, das werde ich nie vergessen... Ich hab dann vom Flughafen zuerst den Flughafensbus genommen und dann bin ich in der Stadt umgestiegen im Stadtbus und bin dann eben hier in meinen Ort Kalamaki gefahren.

00:10:54: Ich hab dann nicht mal gewusst, wo die Haltestelle ist.

00:10:57: Ich hab dem Busfahrer gesagt, er soll mir ja sagen, wo ich raus muss.

00:11:00: Dann waren schon keine Leute mehr im Bus, ich war die Letzte!

00:11:03: Das kommt halt auch davon, weil eben zu dieser Zeit ganz wenige Leute nur auf der Insel waren, weil es eben gerade nach Covid war wie ich angekommen bin und ich wohne halt auch quasi am Ende von der Bushaltestation, nur das habe ich halt damals noch nicht gewusst.

00:11:18: Mir ist das so komisch vorgekommen.

00:11:20: Ich habe mir schon gedacht, der fährt mich jetzt um die Insel und ich komme nicht in meinem Hotel an, aber ich bin dann schließlich doch angekommen und ich weiß noch wie ich ausgestiegen bin.

00:11:29: Die Sonne hat gescheint, es war fast keiner auf der Straße, das Meer hat geblitzt und dann habe ich mich so umgedreht und dann hab' ich auf einer kleinen Anhöhe das Haus gesehen, wo ich hinziehen werde, weil das kannte ich halt schon vom Internet.

00:11:43: Also ich habe schon gewusst wie's ausschaut, ja einfach wie ich die ganze Location gesehen habe drum herum, 

00:11:48: habe ich einfach einen Grinser im Gesicht gehabt. Ja, ich bin mit einem Dauerlächeln den kleinen Berg raufgegangen wo auch dann schon meine Vermieterin gestanden hat und mich herzlich begrüßt hat.

00:12:01: Und dann bin ich in mein kleines Zimmerchen gezogen.

00:12:04: Da habe ich gut zwei Jahre dann gewohnt glaube ich.

00:12:09: Ich tue mir schon ein bisschen schwer mit den Zeiten, das kommt mir schon ein bisschen durcheinander. Und jetzt mittlerweile bin ich im Haus umgezogen, zwei ganze Türen weiter und wohne jetzt hier im größten Zimmer vom Haus. Das war ja eigentlich mal ein Hotel.

00:12:25: Das heißt die meisten Zimmer haben halt so Hotelzimmergröße und ich habe jetzt das größte Zimmer ergattern können, wo ich zwei verschiedene Räume habe und noch dazu ein wunderschönes Panorama Fenster wo ich immer das Meer sehe.

00:12:40: Und ich bin hier in meinem Zimmer und generell in dieser ganzen Wohnanlage sehr happy, vor allem weil ich halt echt sehr nette Nachbarn hab.

00:12:48: Und weil diese Wohnanlage auch sehr tierfreundlich ist.

00:12:51: Also meine Vermieterin die hat ein sehr großes Herz für Tiere und das war meine Voraussetzung.

00:12:56: Ich weiß noch, wie ich in der Facebook Gruppe wo ich das Zimmer gesucht habe gesagt habe, ich brauche nur zwei Sachen: und zwar Tierfreundlichkeit und ein gutes Internet.

00:13:06: Mit dem Internet hat es von Beginn an nicht so toll geklappt, das läuft aber im Moment viel besser.

00:13:13: Und ich habe einen kleinen Travel-Router und auch im ganzen Haus ist das Internet erneuert worden.

00:13:19: Von daher passt das jetzt auch super und das mit der Tierlebe hat von vornherein sehr gut funktioniert. Und wie schon gesagt, auch meine Nachbarn sind sehr nett.

00:13:26: Also mein Hauptkriterium, was ich gesagt hab... ich gehe nach Chania, weil ich eben diese digitale Nomadengruppe nutzen kann, wenn ich einsam bin,

00:13:34: das hätte ich dann gar nicht gebraucht, weil ich habe direkt in dem Haus wo ich wohne Freunde gefunden.

00:13:39: Aber es ist ja immer gut eine Option B zu haben und ich nehme auch sehr gerne an den Treffen teil, nur halt nicht zu oft, weil ich mich hier sehr wohl fühle.

00:13:48: Manchmal bin ich aber schon natürlich bei Essen dabei oder beim Fortgehen.

00:13:51: Da gibt's ganz viele Angebote in dieser Online-Community und das weiß ich auch sehr zu schätzen. Genau!

00:13:58: Und wie ich ihn dann beschlossen habe, wirklich jetzt alles selbstständig von Kreta aus zu machen und meine Anstellung in Wien hinter mir zulassen, hat natürlich die ganze bürokratische Arbeit begonnen.

00:14:08: Ich habe mir dafür einen Steuerberater genommen der mich durch diesen Prozess begleitet hat. Und wie genau dieser ausgeschaut hat, da werde ich noch mal eine Solo-Folge dazu aufnehmen, weil das wäre jetzt für diese Einstiegsfolge zu viel, wenn ich da ganz explizit schon drauf eingehe.

00:14:23: Deshalb werde ich dann nochmal in einer den nächsten Folgen darauf zurückkommen.

00:14:27: Ich werde mir auch im Laufe der nächsten Folgen kleine Punkte oder kleine Meilensteine, also das was für mich halt zumindest Meilensteine waren, auf meinem Weg nach Kreta, herauspicken und die noch genauer besprechen.

00:14:39: Und wenn du schon mal Fragen dazu hast, kannst du mir jederzeit gerne schreiben.

00:14:44: Ich antworte dir sehr gern drauf und ich freue mich auch schon sehr, neben meinen Solo-Folgen Gäste begrüßen zu dürfen in diesem Podcast.

00:14:52: Ich werde vor allem Leute interviewen, die hier entweder remote arbeiten oder selbstständig sind oder die hier einen Job  haben, also die angestellt sind. Und Menschen, die noch für sich herausfinden, wie das Leben hier funktionieren kann.

00:15:09: Da bin ich schon sehr gespannt, wen ich aller über den Weg laufen werde und die in diesen Podcast kommen, um die ganze Geschichte mit dir zu teilen.

00:15:19: Ich weiß jetzt schon, dass es extrem spannende und diverse Geschichten sein werden.

00:15:24: Und ich hoffe mal, dass sie dich genauso inspirieren wie mich.

00:15:29: Denn ich bin auch immer wieder gespannt, wie andere Menschen sich ihren Traum vom Leben am Meer so ermöglichen.

00:15:35: Ich kenne halt meinen Weg, aber es gibt ja ganz viele verschiedene Wege. Und ich möchte dir einfach einen Einblick geben und dich damit motivieren, auch deinen Traum zu leben...

00:15:46: Wenn du siehst, wie es andere geschafft haben und sie auch ehrlich darauf eingehen, was eben nicht so toll läuft, was vielleicht kompliziert ist, was auch vielleicht Minuspunkte sind und ob sich das Leben hier in Griechenland für die Personen, die ausgewandert sind, wirklich als Traumleben im Endeffekt herausgestellt hat.

00:16:05: Also ich freue mich schon sehr auf die nächsten Episoden. Sowohl auf meine einzelnen Folgen als auch auf die Interviews mit ganz spannenden Personen, die den Weg nach Griechenland gewagt haben.

00:16:18: So und jetzt gehe ich mich meinem Zahn widmen.

00:16:21: Den habe ich jetzt komplett, vergessen während ich diese Folge aufgenommen habe. Aber jetzt hat es mich gerade wieder daran erinnert.

00:16:30: Ja, freut mich sehr, dass du zugehört hast. Und ich freue mich schon sehr auf die nächste Folge.

00:16:36: Bis dahin, tschüss! Wenn dir diese Folge gefallen hat,

00:16:57: abonniere den Podcast gern und teile ihn mit jemanden, der vom Arbeiten in Griechenland träumt.

00:17:03: Alle Links und Infos findest du in den Shownotes!

00:17:06: Danke fürs Zuhören

00:17:07: und bis zur nächsten Folge von Working with Sea View - Crete and Beyond.

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