Was, wenn du jahrelang nach dem Falschen suchst?

Shownotes

In dieser Folge geht es unter anderem um:

  • die Frage, wonach wir im Leben eigentlich suchen
  • meine eigene Suche nach Freiheit – und warum ich inzwischen über Verbindung nachdenke
  • warum Bindung und Verbindung für mich nicht dasselbe sind
  • Rollen, Masken und die Frage, wie leicht oder schwer es ist, wirklich man selbst zu sein
  • Lachen und Zählen als meine ganz persönlichen Strategien in unangenehmen Situationen
  • alte Muster, Ängste und Zweifel, die auch dann mitreisen, wenn wir unser äußeres Leben verändern
  • Pläne, die komplett schiefgehen – und warum das manchmal im Nachhinein ziemlich gut sein kann
  • Hilfe annehmen, obwohl man Dinge eigentlich lieber selbst lösen würde
  • sich ärgern, loslassen und sich selbst auch mal verzeihen
  • die zwei Seiten einer Medaille
  • und die Frage: Was passiert eigentlich, wenn wir aufhören zu suchen?

🎥 Die Folge gibt es auch als Video-Podcast.

Mehr über mich und Working with Sea View – Crete & Beyond findest du auf meiner Website. www.lydia-mitterlehner.at

Transkript anzeigen

00:00:03: So, da bin ich wieder beim wunderschönen Fluss.

00:00:05: Da war ich vor zwei Wochen schon am Wochenende und habe schon ein paar Videos aufgenommen, hab dann aber so das Gefühl gehabt, nein, da war ich noch nicht fertig, da hat noch was gefehlt, ich muss doch mal zurück!

00:00:22: Und heute bin ich auch wieder da!

00:00:24: Und zwar hatte sich das so gut getroffen weil... Ich habe nämlich gerade mein Auto von Mechaniker abgeholt.

00:00:30: Beziehungsweise hat mich der liebe Joni dahin gefahren.

00:00:34: Ja, mir ist nämlich mein Auto eingegangen.

00:00:36: Beziehungsweise wollte ich eigentlich bei einer Freundin Haus und Tiere Sitten und dann habe ich mit dem Sohn von ihnen einen Ausflug zu diesem Fluss eben gemacht.

00:00:50: Und wie wir zurückgefahren sind, ist auf einmal, weiß nicht in der Motorhabe, hat so Blubblub blubblup gemacht... ...und ich denke nur noch so, was ist das jetzt?

00:01:03: Schau ich so bei der Motorhaube und dann ist auch in eine Flüssigkeit darunter ausgeronnen.

00:01:08: Und da ich mir gedacht, neeeein, weil ich wollte ja eigentlich die Tage drauf nach Matala fahren.

00:01:13: Ah!

00:01:14: Und ich habe mich dann so geärgert... Ich kann es gar nicht sagen, weil ich schon gemerkt hab, nein das wird nix.

00:01:19: Und ja das Auto muss halt stehen bleiben.

00:01:26: Aber wie sagt man zu schön?

00:01:28: Es gibt immer zwei Seiten der Medaille und das habe ich in diesen Wochenende im positivsten Sinne dann spüren dürfen.

00:01:35: Weil umso mehr ich mich zuerst geärgert habe, dass das Auto kaputt ist und eine Reparatur braucht und wahrscheinlich ziemlich viel kosten wird... Ich meine es ist jetzt keine Überraschung!

00:01:45: Es ist ein zwanzig Jahre altes Auto, das ich mir gekauft hab.

00:01:49: Aber dass es genau an diesem Wochenende war hat mich schon geärget.

00:01:52: zuerst aber.... ...ich war dann mit dem Bus wohl angemerkt bei einer Geburtstagsfeier am Strand von einer Freundin von mir und dort habe ich einige bekannte Gesichter auch wieder getroffen.

00:02:10: Und unter anderem die liebe Manu, die organisiert ganz viele Sachen in ihrer Villa Melodia also ganz viele Veranstaltungen.

00:02:19: diversester Art und auch Ecstatic Dance. 

00:02:25: Dann bin ich so mit ihr ins Reden gekommen und dann hab' ich mal gedacht oh ja so ein Ecstatic Dance-Abend ist doch ein nettes Ersatzprogramm, wenn ich schon nicht nach Matala fahren kann.

00:02:38: Und auf dem extrazige Dance-Event war dann auch ein Bekannter von mir und der hat am selben Tag auch noch Geburtstag gehabt!

00:02:47: Das war dann so ein schönes Event.

00:02:50: also wir waren da glaube ich nur zu sechst oder so?

00:02:56: Ja das war einfach so intensiv und schön und ja so persönlich einfach.

00:03:03: Also, ja es war ein ganz toller Abend und dann habe ich mir wieder gedacht okay wenn mein Auto jetzt nicht kaputt geworden wäre.

00:03:12: Dann wäre ich nicht da gewesen und hätte nicht teilgenommen.

00:03:15: und das war einer von meinen schönsten Aben in den letzten Monaten.

00:03:19: also... Da ist mir wieder so richtig bewusst geworden, dass es immer zwei Seiten der Medaille gibt.

00:03:26: Und auch wenn wir uns vielleicht erst ärgern und das nicht verstehen und das Nicht wahrhaben wollen. Vielleicht lohnt es sich auf die andere Seite zu schauen und mal ja, die Fühler danach auszustrecken was vielleicht aufgrund dieses negativen Events auch Positives entstehen kann.

00:03:47: Ja, auf jeden Fall habe ich ein wunderschönes Wochenende gehabt, wenn auch anders wie geplant.

00:03:54: Und jetzt bin ich eben wieder da beim Fluss, weil der Joni und ich mein Auto vorhin gerade abgeholt haben Und das war da ganz in der Nähe und ich wollte jetzt eigentlich noch ein paar Shorts aufnehmen, wo ich mal voriges Mal noch gedacht habe, ah!

00:04:11: Die wollte ich noch fertig machen.

00:04:13: Aber dann hab' ich dann alle Bekannten von mir hier getroffen und wir sind ins Quatschen gekommen und dann hatten wir ein langes, gutes Gespräch und dann ist es mit den Shorts nichts mehr geworden.

00:04:24: Darum habe ich mir gedacht, ich mach die heute wenn ich schon da bin... ...und jetzt bin ich da gesessen am Fluss habe eine Kleinigkeit gegessen und irgendwie es wollte nix kommen, es wollte nicht raus.

00:04:38: Und ich möchte mich dann auch nichts zwingen wenn's grad von der Energie her nicht passt wenn ich das nicht übermitteln kann was ich sagen möchte.

00:04:51: Ich hab vor voriges Mal angefangen mit den Shorts zum Thema Traust du dich

00:04:59: du selbst sein?

00:05:01: Wenn nein warum nicht?

00:05:05: Ja traust du Dich du selbst sein?

00:05:09: Hast du das Gefühl Du bist hundertprozentig selbst.

00:05:14: Bei dem was du tust, wie du dich gibst oder wann

00:05:18: hast du das Gefühl, dass du dich verstellst oder verstellen musst?

00:05:22: Sind es gewisse Menschen?

00:05:24: Ist es die Arbeit oder generell im Leben?

00:05:30: Spielst du vielleicht generell eine Rolle?

00:05:33: Ich meine jeder nimmt eine Rolle im Leben ein und jeder spielt ganz verschiedene Rollen im Leben.

00:05:38: aber hast du irgendwie das Gefühl in deinem Leben quasi eine Maske zu tragen?

00:05:44: mehr oder weniger... Traust du dich nicht so selbst sein, weil du vielleicht glaubst,

00:05:49: da mag dich keiner oder Du wirst als verrückt abgestempelt. Oder du bist nicht gut genug.

00:05:57: Deshalb probierst du das immer auszugleichen.

00:06:01: Also du möchtest immer ganz nett sein und du tust Menschen einen Gefallen.

00:06:07: Du schaust dass du ja nirgends aneckst damit ich ja jeder mag und teilst dann nicht mit was du wirklich möchtest. Weil du dir vielleicht auch denkst Ja, die mögen dich dann nicht mehr oder... ...die schließen dich aus?

00:06:22: Oder die glauben du bist komplett durchgedreht.

00:06:26: Kann ganz verschiedene Gründe haben.

00:06:31: Ich hab mir das lange gedacht.

00:06:32: also beziehungsweise habe ich auch jetzt noch das Thema, dass ich mich manchmal wirklich überwinden muss, dass ich sage was ich denke. Weil ich mir denke das könnte die Person ja verletzen.

00:06:50: Das könnte vielleicht jetzt nicht gut ausgehen, wenn ich etwas sage.

00:06:52: Oder das könnte in einem Streit enden und ich bin eine Person, die streitet überhaupt nicht gerne.

00:06:57: also... Ja!

00:07:00: Das ist auch ein Ding von mir dass ich manchmal noch ein bisschen an mir arbeiten darf, dass ich mich wirklich mitteile und sage was wirklich Sache ist gerade und nicht runterschlucke und wieder das Lächeln aufsetze.

00:07:18: Das ist auch so ein Ding.

00:07:19: Vielleicht kennst du das von dir?

00:07:22: Es gibt so gewisse Strategien, die lernt man sich wahrscheinlich schon als Kind ein.

00:07:28: Bei mir war es zumindest so und bei mir ist das das Lachen.

00:07:33: Das heißt immer wenn ich irgendwie Sorgen gehabt habe oder Zweifel, Ängste, was immer das war... Ich hab's überlacht!

00:07:43: Also ich bin generell ein sehr fröhlicher und positiver Mensch.

00:07:47: Aber auch in Situationen, die eigentlich nicht zum Lachen sind.

00:07:53: Ja!

00:07:55: Habe ich einfach gelacht?

00:07:56: Weil... Ich habe schon auch geweint als Kind aber es war für mich einfach die bessere Option, die was ich mir dargelegt hab, das wenn's mal wirklich kritisch war, wenn ich Angst gehabt habe, dass ich gelacht habe oder was ich auch noch gemacht habe war zählen, da bin ich mit dem Alter dann draufgekommen.

00:08:23: Und dann habe ich mich manchmal ertappt, in alltäglichen Situationen, wenn ich zum Beispiel im Auto gesessen bin und nervös war vor dem Fahren auf einmal hab ich gezählt!

00:08:35: Und so ist mir gekommen, wieso mache ich das?

00:08:37: Woher habe ich das?

00:08:38: seit wann?

00:08:39: Habe ich mir das antrainiert?

00:08:42: Und dann hab' ich mich schon zurückerinnert und bin darauf gekommen dass sich früher wie ich Angst hatte oder wie irgendetwas nicht rund gelaufen ist abgelenkt, da bin ich auf die Schaukel gegangen.

00:08:57: Ich habe geschaukelt und hab dabei gezählt!

00:09:02: Und wenn wer gefragt hat ob es mir gut geht?

00:09:06: Habe ich gelacht.

00:09:06: Hab gesagt ja, ja!

00:09:08: Und eigentlich ist es mir Scheiße gegangen... ...ich wollte mich einfach nicht mitteilen und das hat auch ein Freund gesagt wo ich's noch gar nicht so gemerkt hab eigentlich dass er gesagt hat ach die Coping-Strategie von der Lydia das Lachen. Ja und da bin ich immer mehr draufgekommen, das stimmt wirklich.

00:09:32: Ich lache generell sehr viel und auch gern, aber es tatsächlich auch eine Copingsstrategie von mir.

00:09:40: Auch in peinlichen Momenten zum Beispiel oder ja manchmal in etwas unpassenden Momenten sozusagen wo es mir vielleicht andere manchmal sogar ein bisschen übel nehmen weil die fühlen sich dann eher ausgelacht.

00:09:59: manchmal also ich weiß gar nicht so Ich bin dann wirklich einerseits amüsiert und andererseits denke ich mir dann schon, dann probiere ich irgendwie abzulenken oder drüber zu lachen, irgendwas mit Humor zu sagen dass man halt diese negative Situation irgendwie nicht so negativ wahrnimmt.

00:10:16: Also ja das ist eben meine Strategie mit negativen Dingen umzugehen.

00:10:22: immer schaffe ich nicht zu lachend das muss ich auch sagen.

00:10:25: also manche Situationen sind dann schon so... Das lachen wir auch nix mehr hilft.

00:10:32: aber Ja, in ganz vielen Situationen hilft mir über negative Situationen rüber zu kommen.

00:10:41: Und vielleicht kennst du das ja auch, dass du für dich statt Beginn entwickelt hast, um gewisse Situationen nicht so emotional intensiv fühlen zu müssen irgendwie.

00:10:58: Also das ist mir irgendwie so gekommen!

00:11:06: Ich wollte heute eigentlich komplett was anderes sagen wieder... Aber das wollte ich eben nicht.

00:11:12: Jetzt bin ich bei diesem Thema gelandet und was mir jetzt auch noch einfällt...

00:11:24: Ich wollte ja auch generell noch ansprechen, weil ich eben da gesessen bin und mir gedacht habe ich nehme die Shorts auf Und dann hatte ich mir aber die ganze Zeit gedacht "was mache ich schon wieder"?

00:11:44: Jetzt bin zurück zu diesem Fluss gekommen Weil er mir mittlerweile irgendwas gibt.

00:11:51: Also ich hab mit diesem Fluss eine Verbindung aufgebaut.

00:11:58: Ich bin da mittlerweile ziemlich oft und vor allem wenn ich immer denke irgendwas, irgendwas brodelt in mir, irgendwas möchte raus, irgendwas braucht Raum, irgendwas habe ich Sehnsucht?

00:12:20: Und dann habe ich mir gedacht warum?

00:12:21: was ist da gerade in mir los!

00:12:26: Dann habe ich einfach gemerkt dass ich für mich selbst schon wieder irgendwas suche.

00:12:36: Es ist jetzt nicht so eine wahnsinnige Sehnsucht, die ich gehabt habe wie ich eben gesagt hab.

00:12:43: Ich muss nach Kreta also wie es mir in Wien schon komplett ja nicht mehr gefallen hat und wie ich gewusst habe ich folge jetzt meiner Sehnsucht weil ich Kreta so vermisst hatte und ich habe mir eben gedacht...ich vermisse Kreta!

00:13:01: Stimmt natürlich, aber ist es im Prinzip nicht so, dass wir immer Sachen, Ich sage jetzt mal Sachen vermissen, die mit unseren Grundbedürfnissen zu tun haben.

00:13:19: Weil natürlich habe ich Kreta vermisst, weil ich verbinde Kreta einfach mit so ganz vielem.

00:13:26: Natürlich gibt es das Meer.

00:13:27: Natürlich gibt's das schöne Wetter!

00:13:30: Natürlich gibts das gute Essen. Ja und hier gibts auch meine Verbindung zu den Straßentieren, die hier schon ganz immens war. Aber ich merke auch gleichzeitig dass es noch etwas anderes ist.

00:13:41: Und genau das, was ich damals so stark noch gespürt habe, aber was ich gar nicht richtig erklären kann.

00:13:51: Was es ist... Jetzt hab' ich schon mal in anderen Videos gesagt Es ist so eine Sehnsucht Ein Longing wie man so schön sagt So ein inneres Suchen nach etwas.

00:14:10: Und das hab' Ich jetzt eben wieder intensiv gespürt.

00:14:18: und da frage ich mich Was suchen wir eigentlich?

00:14:23: Was ist es, was wir suchen wenn wir so ein Gefühl in uns haben von den Sehnsucht, Longing von... Da ist etwas.

00:14:34: Ich vermisse was ich will etwas aber Wir können's vielleicht gar nicht so genau greifen und definieren was das ist.

00:14:48: Und da fällt mir ein, da habe ich letztens mit meinem Bekannten, den ich da getroffen habe... da sind wir so am Fluss gestanden, da fragte er mich auf einmal so, warst du eigentlich traurig als Kind?

00:15:07: Weil du keinen Vater hattest?

00:15:11: und dann habe ich zu ihm gesagt, ich weiß nicht.

00:15:16: Das war gar nicht so Traurigkeit!

00:15:19: Es war eher so dass sich die ganze Zeit auf der Suche noch etwas war.

00:15:25: also... Ich bin ja vaterlos aufgewachsen und

00:15:31: natürlich vermisst man da irgendwas. Man fühlt sich irgendwie nicht vollständig, weil man weiß, da ist noch irgendwas.

00:15:39: Das kennt man nicht und das gehört aber zu einem.

00:15:43: Und ja ich glaube vielleicht schon langsam dass diese Suchen in mir schon viel von damals kommt.

00:15:55: Dass ich immer gespürt habe, dass da noch etwas ist, was gerade nicht bei mir ist, aber zu mir gehört.

00:16:10: Ich weiß nicht, also ob ich wirklich traurig war.

00:16:12: Wenn ich zurückblicke, habe ich schon das Gefühl, dass ich ein sehr fröhliches Kind war... ...ein lustiges Kind und positiv gestimmtes Kind.

00:16:24: Aber wie ich vorhin gesagt hab, Lachen ist halt auch meine Copingsstrategie in gewissen Situationen.

00:16:31: Da kann es kann schon sein, dass ich nur meine Trauer dann wieder weggelacht oder umgewandelt habe oder verdrängt habe.

00:16:40: Aber was ich definitiv weiß, das ist dass ich am Suchen war, ständig.

00:16:45: Ich habe einfach nicht gewusst wer mein Vater ist, wie der so ist.

00:16:50: Zuerst hab' ich ja glaube gar nicht richtig wahrgenommen, dass ich einen Vater hab'.

00:16:57: Ja und dann ist es halt in einer ständigen Suche irgendwie ausgeartet.

00:17:03: Ich meine ist eh ganz klar, aber ich habe es halt nicht im Außen gemacht, dass sich ihn örtlich gesucht hat sondern... Es war halt innerlich.

00:17:13: Ich habe mich manchmal als Kind schon sehr lost gefühlt, wenn ich dann ja die anderen Familien gehen gesehen hab wo die Kinder dann vom Papa auf die Schulter genommen worden sind oder einfach an der Hand spazieren gegangen.

00:17:32: Ja halt laut dort so alltägliche Situationen die man halt nicht hat, wenn man ohne Papa aufwächst und ich denke mal eben dass diese Suche, dass ich mir in das schon aus der Kindheit und daher so mitgenommen habe, dass das noch immer irgendwie in mir ist.

00:17:56: Oder es kann natürlich auch oder hat wahrscheinlich sogar hundertprozentig auch mit den Grundbedürfnissen zu tun weil... Es kommt ja auch darauf an wie man die Grundbedüffnisse definiert, da gibt's ja auch verschiedene Definitionen.

00:18:13: aber wenn man jetzt mal sagen wir von Maslow glaube ich diese Bedürfnis würde mich wieder hernehmen.

00:18:25: Da stehen halt ganz unten, die Grundbedürfnisse, die halt befriedigt werden wollen.

00:18:30: Sei es Essen, ein Dach überm Kopf, Sexualität, Atmen, solche Dinge einfach was zum Leben halt nötig ist beziehungsweise weil es halt wirklich ein natürliches Bedürfnis ist.

00:18:48: und dann geht's halt bei der Pyramide nach oben und ja... Eine Stufe ist dann die Verbindung, die Verbindungen.

00:19:01: Da kommt ja auch schon mal ganz drauf an, wie man die Definition davon auslegt weil Bindung ist nicht unbedingt für mich gleich Verbindung.

00:19:14: Für mich ist Verbindung etwas ganz Tiefes etwa wo man so richtig einen Bezug zu dieser Person spürt weil man einfach so connectet ist irgendwie.

00:19:30: und Bindung Und dieses Gefühl was zwischen Mutter und Kind ist, also weil man halt in Bindung aufwächst.

00:19:42: Die Mutter versorgt das Kind kann natürlich genauso gut eine intensive Verbindung sein.

00:19:48: Das geht hoffentlich bei ganz vielen Müttern und Kindern damit einher.

00:19:55: Aber für mich sind es eben zwei verschiedene Dinge.

00:20:06: Ich denke auch dass ich zum Beispiel obwohl ich, wie ich in Österreich war, Kreta ganz viel mit Freiheit verbunden habe.

00:20:18: oder halt noch immer Verbinde...

00:20:19: Weil das für mich einfach so ein starkes Freiheitsgefühl ist.

00:20:23: oder auch war... Wie ich mir gedacht hab' Ich werde auf einer Insel leben mit ganz viel Meer, mit ganz viele Sonne, mit ganz vielen schönen Momenten hoffentlich.

00:20:36: Und ich hab es auch in Bezug gesetzt mit meiner persönlichen Entwicklung.

00:20:42: Einfach mal schauen, was kommt dabei raus?

00:20:45: Wenn ich wirklich jetzt auf einer Insel wohne.

00:20:49: Wo wird mich mein Weg hinführen?

00:20:54: Ja das war einfach ganz viel mit persönlichen Freiheitsdenken und mit persönlicher Entwicklung verknüpft.

00:21:03: Ich glaube da zirpen gerade die Zikaden ziemlich laut.

00:21:09: Und ich habe wie ich nach Kreta gegangen bin irgendwie gar nicht daran gedacht dass das an meinem Bedürfnis nach Verbindung liegen könnte.

00:21:24: Ich habe das immer der Freiheit zugeordnet, meinem persönlichen Streben nach Freiheit und jetzt aber hab ich im Laufe der letzten Monate so liebe Menschen kennengelernt mit denen ich einfach schon innerhalb kurzer Zeit eine so intensive Verbindung spüre dass ich einfach mittlerweile wirklich sagen muss, dass ich schon glaube, dass ich auch das vermisst habe.

00:22:16: Es ist nicht so, dass sich in Österreich keine Freunde gehabt habe, also... Ich hab mich auch dort sehr wohl gefühlt in meinem Freundeskreis aber ich glaube diese Verbindung die ich jetzt mit diesen Menschen hier gefunden habe.

00:22:36: Das hat einfach ganz viel mit meiner persönlichen Weiterentwicklung und auch mit Spiritualität zu tun weil ich habe die letzten Monate, eigentlich schon Jahre viel angefangen mich mit mir selbst zu befassen eben.

00:22:54: Mit meinen Mustern, mit dem Reflektieren warum ich mir zuerst gedacht hab nein nach Kreta ziehen ist nämlich nicht möglich.

00:23:02: Selbstständigkeit!

00:23:03: Ich um Gottes Willen, also... ich alleine in Griechenland, kein Griechisch, ich kann doch hier nicht alles zurücklassen... waren alles so Glaubenssätze, die ich in meinem Kopf hatte.

00:23:28: Genauso wie Autofahren!

00:23:30: Ich kann nicht autofahren... ich kann das doch nicht.

00:23:37: und wenn man dann anfängt dass man seine Glaubenssätze und Glaubensmuster realisiert und auch bereit ist sie zu hinterfragen und zu schauen woher sie kommen das kann ganz viel in einen auslösen und auch ganz viele in einem ändern.

00:23:56: Und ich glaube, ich war auch früher von meinen Glaubensmustern einfach so geprägt, dass sich mir ganz viele Situationen ganz schwierig gemacht habe bzw.

00:24:05: mir selbst ausgeredet habe oder auch wenn ich das Gefühl gehabt hab diese Zweifel sind gar nicht meine oder die Ängste, sie sind vielleicht gar nichts meine.

00:24:15: Ich habe es ja übernommen und ich habe es nicht reflektiert, habe sie für wahr angenommen und habe mir dadurch viele Sachen nicht zugetraut. Wenn man dann so anfängt, dass man sich mit sich selbst beschäftigt.

00:24:33: Also bei mir war es zumindest so... Ich habe dann viele Bücher zur Persönlichkeitentwicklung gelesen.

00:24:42: Ich habe YouTube Videos geschaut und ich habe schon Bewusstseinsbildenden Challenges mitgemacht zum Beispiel von Dieter Lange oder Christian Bischoff.

00:24:59: Das geht halt schon alles auch ein bisschen in spirituelle.

00:25:02: also Ich glaube das kann man gar nicht zu wirklich trennen.

00:25:09: und das wollte ich jetzt einfach.

00:25:12: Nein, dass wollte ich es nicht sagen.

00:25:14: Es ist einfach so gekommen weil eigentlich bin ich ja hier um die Shorts mal fertig zu drehen aber das hat nicht sein sollen weil sich jetzt einfach dieses Thema in mir so breit gemacht hat, mit dem Suchen, mit so sein dürfen wie man ist. Ja und dass ich halt immer wieder drauf zurückkomme, dass der Mensch wahrscheinlich sehr komplex ist aber auch doch sehr einfach gestrickt.

00:25:39: Weil wenn man so in sich geht... Und ich hatte vorher von den Grundbedürfnissen nicht mehr weiter gesprochen.

00:25:48: Aber schau dir vielleicht mal die Grundbedurfnisse an.

00:25:54: Es gibt verschiedene Definitionen davon, aber die nach Maslow,

00:25:57: da gibt es dann wirklich diese schön gezeichnete Grundbedürfnis-Pyramide.

00:26:04: Wenn du gerade etwas vermisst oder unzufrieden bist.

00:26:09: Ja, einfach dir denkst warum fühle ich mich jetzt so?

00:26:13: Vielleicht liest du dir die einmal durch und vielleicht merkst du dann das ganz viel was wir in uns fühlen auf diese Grundbedürfnisse zurück geht bzw nicht ganz viel wahrscheinlich sogar alles.

00:26:29: Ich glaube Wir sind immer irgendwie am Suchen vielleicht nicht immer sehr intensiv Aber im Prinzip, glaube ich, sind wir alle Suchende.

00:26:42: Und was das genau bedeutet und was da genau dahinter steckt ist ein riesiges Thema.

00:26:50: aber vielleicht wenn man sich dann die Grundbedürfnisse anschaut auch wieder doch gar nicht so schwierig zu erklären ist.

00:27:00: oder vielleicht es ist noch ein viel größeres was auch ganz viel mit Spiritalität zu tun hat.

00:27:07: ja... Ich weiß es selbst nicht!

00:27:09: Das sind halt meine Annahmen von mir dazu, die mir gekommen sind zu diesem Thema.

00:27:18: Gewiss ist glaube ich nur, dass wir alle irgendwie Suchende sind!

00:27:30: Dann werde ich mich jetzt wieder runter zum Fluss sitzen und noch ein bisschen in mir wirken lassen, was ich gerade wieder suche.

00:27:39: Ich wünsche dir einen schönen Tag.

00:27:41: Liebe Grüße aus Kreta.

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